Allgemeine Geschäftsbedingungen (ABG)
Praxis für seelische Gesundheit – Sandra Sommer
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle therapeutischen und beratenden Leistungen der Praxis für seelische Gesundheit – Sandra Sommer, Heestweg 16a, 22143 Hamburg.
§ 2 Allgemeine Informationen
(1) Die Praxis wird als Einzelpraxis von Sandra Sommer geführt.
(2) Die Leistungen werden in Präsenz sowie unter bestimmten Voraussetzungen online angeboten.
§ 3 Leistungen der Praxis
(1) Die Praxis bietet folgende Leistungen an:
- Traumatherapie
- Hypnotherapie
- EMDR Therapie
- Beratung
(2) Die Leistungen erfolgen als Einzel- oder Gruppensitzungen.
(3) Art, Umfang und Dauer der Behandlung werden individuell vereinbart.
§ 4 Honorare
(1) Einzelsitzungen dauern 60–75 Minuten und werden mit 160,00 Euro pro Sitzung berechnet.
(2) Online-Sitzungen werden zum gleichen Honorar wie Präsenzsitzungen abgerechnet.
(3) Für Gruppensitzungen, Beratungen oder individuelle Therapiepakete wird ein separates Angebot erstellt.
(4) Das Raucherentwöhnungsprogramm besteht aus zwei Sitzungen und kostet 370,00 Euro. Es handelt sich um ein festes, nicht verhandelbares Paket. Teilrückerstattungen sind ausgeschlossen.
(5) Patient:innen haben keinen Anspruch auf Vergünstigungen, Rabatte, Preisnachlässe oder Rückerstattungen. Ein Anspruch auf Rückgabe des gezahlten Honorars besteht auch dann nicht, wenn die Therapie nicht den gewünschten oder erwarteten Erfolg erzielt oder subjektiv als nicht wirksam empfunden wird.
§ 5 Zahlung und Rechnungsstellung
(1) Die Zahlung erfolgt direkt nach der Sitzung in bar, per EC-Karte oder PayPal.
(2) Bei Online-Sitzungen ist das Honorar vorab vollständig zu entrichten.
(3) Therapiepakete sind vor Beginn der ersten Sitzung vollständig zu bezahlen.
(4) Spezielle Programme (z. B. Raucherentwöhnung) sind bei der ersten Sitzung vollständig zu zahlen.
(5) Rechnungen werden grundsätzlich ausgestellt. Die Abrechnung mit Krankenkassen oder Versicherungen erfolgt ausschließlich durch die Patient:innen selbst.
§ 6 Termine und Ausfallhonorare
(1) Termine können telefonisch, per E-Mail, WhatsApp oder persönlich vereinbart werden.
(2) Absagen oder Terminverschiebungen sind bis 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich.
(3) Bei Absagen oder Verschiebungen weniger als 24 Stunden vor dem Termin wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 100 % berechnet.
(4) Bei Nichterscheinen wird ebenfalls 100 % des Honorars fällig.
(5) Können Sitzungen aus Gründen, die seitens der Patient:innen liegen (z. B. technische Probleme bei Online-Sitzungen), nicht oder nicht vollständig durchgeführt werden, bleibt der volle Honoraranspruch bestehen.
§ 7 Pflichten der Patient:innen und Haftung
(1) Die therapeutischen Leistungen ersetzen keine Notfall- oder Akutversorgung. In Notfällen ist unverzüglich ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
(2) Patient:innen sind verpflichtet, mitzuteilen, ob sie sich bereits in therapeutischer oder psychiatrischer Behandlung befinden.
(3) Ärztlich verordnete Medikamente dürfen nicht eigenmächtig verändert oder abgesetzt werden.
(4) Die Haftung der Praxis ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
(5) Für Schäden, die durch eigenverantwortliches Handeln der Patient:innen außerhalb der Sitzungen entstehen, wird keine Haftung übernommen.
§ 8 Datenschutz und Schweigepflicht
(1) Alle personenbezogenen Daten werden gemäß DSGVO vertraulich behandelt.
(2) Sitzungsnotizen dienen ausschließlich der therapeutischen Dokumentation und werden sicher aufbewahrt.
(3) Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Patient:innen.
(4) Die Kommunikation über E-Mail oder Messenger-Dienste (z. B. WhatsApp) kann Sicherheitsrisiken bergen. Hierfür übernimmt die Praxis keine Haftung.
(5) Die Schweigepflicht gilt für alle im Rahmen der therapeutischen Tätigkeit bekannt gewordenen Informationen.
§ 9 Grenzen der Behandlung
(1) Die Praxis wird von einer Heilpraktikerin für Psychotherapie geführt. Die Behandlung erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse.
(2) Schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen werden nicht behandelt.
(3) Patient:innen sind verpflichtet, bei der Anamnese vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen.
(4) Die ersten drei Sitzungen gelten als probatorische Sitzungen. Danach wird gemeinsam über eine Fortsetzung entschieden.
(5) Sowohl die Praxis als auch die Patient:innen können jederzeit einzelne Sitzungen oder die gesamte Behandlung abbrechen. Ein Anspruch auf einen bestimmten Behandlungserfolg besteht nicht.
§ 10 Behandlungsvertrag und ergänzende Vereinbarungen
(1) Vor Beginn der Behandlung ist ein Behandlungs-/Therapievertrag zu unterzeichnen. Dieser ist verbindlicher Bestandteil der therapeutischen Zusammenarbeit.
(2) Abhängig von der Therapieform können weitere Aufklärungen, Hinweise oder Einwilligungen erforderlich sein (z. B. bei Hypnotherapie).
(3) Diese Unterlagen sind ebenfalls verbindlicher Bestandteil der Behandlung.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
(3) Diese AGB treten mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Änderungen bleiben vorbehalten.